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Pascal, Blaise
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Am 19. Juli 1623 in Clemont-Ferrand, Auvergerne (Frankreich) geborener Mathematiker/Physiker und Philosoph.
Mit 16 Jahren formulierte er einen der wohl wichtigsten Lehrsätze der projektiven Geometrie, der als Pascalscher Satz bekannt wurde.
1648 bewies Pascal durch ein Experiment, dass die Quecksilbersäule im Barometer vom Luftdruck abhängig ist.
Diese Entdeckung bestätigte die durch Evangelista Torricelli (ital. Physiker)aufgestellte Vermutung über die Wirkung des Luftdrucks auf das Flüssigkeitsgleichgewicht.
1654 formulierte er zusammen mit Pierre de Fermat (einem franz. Mathematiker) die mathematischen Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, welche heute eine enorme Bedeutung in der Statistik einnehmen.

Eine weitere Entwicklung mit großer Bedeutung ist die Pascaline, eine Maschine die Pascal 1942 konstruierte um seinen Vater die Steuereintreibung zu erleichtern.
Durch Blaises Unwissenheit von Schickards "Calculating Clock" erarbeitete Pascal ein Gerät, das seinem Vater, einem Steuereintreiber, eine Arbeitserleichterung bringen sollte.
Diese Maschine beherrschte jedoch nur die Addition ohne Mitrechnen des Bedieners.

Neben seinen mathematischen und physikalischen Errungenschaften beschäftigte sich Pascal auch als Philosoph.
Er befasste sich mit den naturwissenschaftlichen Tätigkeiten und brachte diese in Realation mit der Religion.
So kam Pascal zum Ergebnis, dass die ideale Methode für die Mathematik sei alle Ausdrücke zu definieren und Behauptungen zu beweisen, was sich jedoch nicht auf die fundamentalen Behauptungen anwenden lässt.