Fachwörterlexikon
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Flachbildschirm
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englisch: flatscreen

Im Gegensatz zu klassischen Bildschirmen arbeiten Flachbildschirme nicht mit Kathodenstrahlröhren. Statt dessen befinden sich in Flachbildschirmen ansteuerbare Transistoren, die über eine Matrix geschaltet werden. Jeder dieser Transistoren stellt de facto einen Bildpunkt dar.

Sämtliche Flachdisplay-Techniken wie das TFT-Display, LCD-Display, LCoS- oder Plasma-Display arbeiten auf dieser Transitor-Basis und zeichnen sich optisch gesehen vor allem durch ihre Kompaktheit aus, da die große Kathodenstrahlröhre entfällt.

Vorteile:
  • höhere Nutzfläche
  • kein Flimmern (der Bilderneuaufbau entfällt)
  • zunehmende Schärfe
  • niedriger Energieverbrauch

    Nachteile:
  • Farbtreue
  • Bild wirkt nicht in jedem Blickwinkel gleich
  • eventuelle Pixelfehler durch defekte Transistoren
  • Flachbildschirme mit niedriger Reaktionszeit (> 25ms) sind träge und neigen zu Geistbildern
  • alle Transistoren nur bei der höchsten (optimalen) Auflösung aktiviert

    Einige Flachbildschirme können sowohl analog (RGB) als auch digital (DVI) angesteuert werden, wobei es bei analoger Ansteuerung zu Qualitätsverlusten kommen kann.