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Webspace
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englisch für: Online-Speicherplatz

Unter Webspace bezeichnet man Speicherplatz auf einem Webserver im Internet. Die Daten werden über die Internetverbindung vom lokalen System zum Server und umgekehrt übertragen. Als Transfer-Programm kann z.B. ein FTP-Client genutzt werden. Die Speicherung erfolgt dann auf einem Datenträger (zumeist Fesplatte) des Servers. Webspace wird genutzt um Webseiten oder Informationen, welche online verfügbar sein sollen, auf dem Server abzulegen. Registriert ein Benutzer eine Homepage bei einem Domainanbieter, so erhält er zudem Webspace für das Ablegen der Homepage. Webspace ist immer begrenzt und zumeist mit Kosten verbunden.

Neben bloßem Speicherplatz und Domainnamen gehören zum Webhosting häufig auch weitere Dienste. Anspruchsvollere Kunden können beispielsweise auf Datenbankmanagementsysteme - wie MySQL - zugreifen und eigene Daten organisieren. Gegen Aufschlag können Anwender auf den Servern auch Content-Management-Systeme nutzen und damit Blogs aufsetzen oder die Verwaltung ihrer Homepage vereinfachen. Eine weitere Option beim Webhosting sind mehr oder minder rudimentär ausgeprägte Statistikwerkzeuge. Diese geben Aufschluss über Zahl und Herkunft der Homepagebesucher. Damit können Webhosting-Nutzer die Attraktivität der eigenen Webpräsenz besser bewerten.

Das zunehmend populär werdende Cloud Computing geht deutlich über das Hosting von Webseiten hinaus. Die Hosting-Provider bieten komplette Applikationen an. Diese werden nicht mehr auf dem Rechner des Endanwenders vorgehalten, sondern über ein ausgelagertes Rechenzentrum bereitgestellt. Mit diesem Hosting können vor allem Firmen den Verwaltungsaufwand für die eigene IT reduzieren und Software flexibler nutzen. Dabei sind jedoch auch Sicherheitsaspekte zu beachten. So sollte im Vorfeld geklärt werden, wie sicher und zuverlässig der jeweilige Provider ausgelagerte, geschäftskritische Daten verwalten kann.