Fachwörterlexikon
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Netzwerk-Vermittlungstechniken
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Für die Datenübertragung in Netzwerken sind folgende zwei Vermittlungstechniken definiert:

  1. Leitungsvermittlung (circuit switching)
    Die Leitungsvermittlung ist eine verbindungsorientierte Vermittlungstechnik, d.h. für die Datenübertragung erfolgt ein Verbindungsaufbau bzw. ein Verbindungsabbau. Für den Verbindungsaufbau ist einmalig die Adresse der Empfangsstation erforderlich. Nach dem Verbindungsaufbau ist ein geschalteter, exklusiver Übertragungskanal (über phys. Medium) verfügbar. Die Datenübertragung kann damit kontinuierlich/isochron erfolgen, und das mit konstanter Bandbreite.

  2. Paketvermittlung (packet switching; cell switching)
    Die Paketvermittlung hingegen ist eine verbindungslose Vermittlungstechnik - kein Verbindungsaufbau und -abbau. Die Adresse der Empfangsstation ist bei jedem Datenpaket erneut anzufordern. Der Übertragungskanal ist eigentlich nur eine virtuelle Verbindung. Die Daten werden in Pakete bzw. Zellen gepackt und gesendet. Durch die verbindunglose Übertragung ist der Kanal natürlich nicht mehr exklusiv nutzbar, d.h. die Bandbreite ist nicht konstant und muss womöglich mit anderen Datenpaketen geteilt werden. Die Datenübertragung ist diskontinuierlich.