Fachwörterlexikon
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magnetooptisch
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Magnetooptisch ist eine Wortschöpfung aus magnetisch und optisch.

Auch die Speicherverfahren von MO-Drives und MiniDisks bedienen sich dieses Verfahrens:
Bei der Aufnahme wird die zu beschreibende Stelle der magnetisierbaren Schicht durch einen Laser punktgenau erhitzt und durch einen Magnetkopf, der über die Rückseite der Scheibe gleitet, in der gewünschten Richtung magnetisiert (Nord- oder Südpol entsprechend Null oder Eins). Beim Abkühlen friert der magnetische Zustand ein und kann selbst durch starke äußere Magnetfelder nicht geändert werden. Ein schwächerer Laserstrahl tastet bei der Wiedergabe die Scheibe völlig berührungslos ab und wird je nach Magnetisierungsrichtung unterschiedlich reflektiert. Die magneto-optische Speicherung ist sehr stabil gegenüber äußeren Einflüssen und kann millionenfach überschrieben werden.